Željko Kralj

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Željko Kralj

Željko Kralj (geb. 9. März 1952 in Adrina, Zentralkaysteran); ist ein ehemaliger kaysteranischer Politiker. Er ist Gründer und Parteivorsitzender der rechtsliberalen „Unser Kaysteran“-Partei. Sowohl in 2004 (unter März Präsidentij Davidian) wie in 2005 (unter Präsidentij Kraskovic) bekleidete er das Amt des Vizepräsidentij von Kaysteran. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich Ende 2006 aus der Politik zurück und lebt heute wieder in Adrina.

Leben

Željko Kralj wurde in als ältester Sohn einer kleinbürgerlichen Familie in Adrina geboren. Nach seiner Schulzeit am Römisch-katholischen Lyzeum begonn Željko Kralj ein Studium der Politikwissenschaften und der Wirtschaftwissenschaften. Diese Kombination begründete er folgendermaßen: „Politikwissenschaften habe ich studiert, um die Welt zu verändern. Und Wirtschaftswissenschaften um zu wissen, was es kostet“ Beide Studien beendete Kralj mit „summa cum laude“. Danach arbeitet er als Freier Publizist. In seinen Büchern kritisierte er ideologisch gefärbte Politik und sprach sich für pragmatische Problemlösungsansätze aus. Sein oft zitiertes Credo aus dem Buch „Die Mandarin-Kultur“ lautet: „Es geht nicht um links oder rechts. Es geht um gut, oder nicht gut, es geht um den Konflikt zwischen Alt und Neu“

Politik

Nachdem Ihn unzählige Leser um ein politisches Engagment gebeten hatten, beschloß Zejlko Kralj im November 2003 sich aktiv in de kayteranische Politrk einzuschalten: er gründete die politische Bewegung „Unser Kaysteran“ In der Anfangszeit wurde die Partei vor allem von linker Seite gelegentlich als “rechtsextrem” dämonisiert, wovon sich Željko Kralj jedoch ausdrücklich distanzierte.

Bei den ersten Wahlen im Februar 2004 erreichte Unser Kaysteran dann überraschend 17,6%. Diese Wahlen mussten jedoch wegen eines Verfassungskonflikts wiederholt werden. Bei den Neuwahlen erreichte Unser Kaysteran selbst 23,5%, und wurde zusammen mit den Sozialdemokraten zweistärkste Kraft. Unter der Präsidentschaft von Andranik Davidian formte UK zusammen mit dem Bündnis der Nationalen Einheit (BNE) eine Mitte-Rechts-Koalition. Željko Kralj wurde Vizepräsidentij und Minister für Kultur und Soziales. In dieser Zeit wurden die ersten Pläne für eine „Universität des Nordens“ angedacht.

Im Juni 2004 wurde diese Regierung jedoch weg gestimmt. Unser Kaysteran konnte seinen Stimmenanteil zwar erneut verbessern (23,5%), aber der große Koalitionspartner erreichte jedoch –nur noch als Hizb Al Ahrar fungierend- 13,5% der Stimmen, so dass es zu einer linken Regierung kam.

Eine der schwärzesten Stunden von Željko Kralj waren der Vorlauf zu den Wahlen im Oktober 2004. Die Parteiführung von Unser Kaysteran hatte das Stichdatum zum einreichen der Liste um wenige Stunden verpasst. Dadurch sollte die Partei von den Wahlen ausgeschlossen. Als jedoch auch noch die LÖS gesetzesmässig ausgeschlossen werde sollte (und somit nur noch die Sozialdemokraten zur Wahl standen) entschloß man sich zu Neuwahlen.

Bei den Wahlen im November 2004 erzielte Unser Kaysteran mit 38,9% ihr bis dato bestes Ergebnis. In der Regierung des parteilosen Vlatko Kraskovic stellten sie zwei Minister: Željko Kralj wurde Innenministrij.

Bei den Wahlen Ende März 2005 verlor Unser Kaysteran stark und erreichte nur noch 29,4% der Stimmen. Man blieb jedoch größte Partei in Kaysteran und an der Regierung beteiligt. Željko Kralj wurde zum zweiten mal Vizepräsidentij und blieb als Innenministrij im Amt. Im Anschluss an diese Legislaturperiode zog Željko Kralj sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurück.

Kralj lebt heute wieder in Adrina, wo er sich der Rosenzucht widmet.