Drull
Azya Drullazgha Drullischer Staat | |
|---|---|
| Flagge | Wappen |
| Status | Föderationsmitglied Terekistans |
| Amtssprachen | Drullisch, Eykirisch, Sergisch, Aztheranisch |
| Demonym | drullisch, Drull |
| Hauptstadt | Kronos |
| Staatsform | Ratsgebundene Imperialrepublik |
| Staatsoberhaupt | Velyarat (Absoluter Stellvertreter)
seit dem 03.10.2026 |
| Legislative | Hoher Rat |
| Fläche | km² |
| Bevölkerung | 78.1 Mio. |
| Gründung | 1. November 1998 |
| Nationalfeiertag | 1. November |
| Währung | Drullischer Lor |
| Vorgänger: | |
| 1998-2005
Drullisches Imperium |
|
Der Drullische Staat (drullisch: Azya Drullazgha) ist ein Staat im Zentralraum Harnars. Nach der Verfassungskrise von 2005 gliedert sich das Reich heute in vier einflussreiche Distrikte (Valtsa), die die faktische Macht im Hohen Rat ausüben:
- Gilgar: Das religiöse und historische Zentrum mit der Stadt Halvara.
- Garag: Ein Handels- und Industriezentrum mit der Hauptstadt Horas.
- Katamar: Das kulturelle Zentrum (Katamaranisch/Neu-Eykirisch) mit der Hauptstadt Katamar.
- Onachistan: Sergisch geprägter Distrikt mit der Hauptstadt Loruk.
Geschichte
Wiedergeburt und Expansion
Im Jahr 1538 erhoben sich die drullischen Eliten gegen den isfahnischen Machtbereich und riefen nach der Einnahme von Kronospol das Imperium erneut aus. Diese Ära war stark durch eykirischen kulturellen Einfluss geprägt.
Ab 1834 führte der Imperator Val Haris das Land zu militärischer Stärke und baute es zu einem laizistischen Staat um, um religiöse Konflikte zu vermeiden. 1898 erreichte Drull den Höhepunkt seiner Macht und integrierte weite Teile des isfahnischen Reiches.
Zerschlagung und Wiedervereinigung
Nach der Niederlage im "Großen Krieg" der 1930er Jahre wurde Drull in Einzelstaaten zerschlagen. Erst 1998 gelang es Benyamin Val Haris, die Kerngebiete (Gilgar, Garag, Katamar, Harnar) wieder zum Drullischen Imperium zu vereinen.
Moderne und Terekistan-Ära
Nach dem Tod der Imperatoren Gılyam und Lobadzə im Jahr 2005 geriet das Land in eine Verfassungskrise. Seitdem wird das Imperium faktisch von einem Velyarat (Absoluter Stellvertreter) geführt, da kein neuer Imperator ernannt wurde. Seit 2024 ist Drull zusammen mit Aztheran und Ptschtanichastan Teil der Konföderation Terekistan.
Politik und Recht
Der Hohe Rat und die Linien
Die politische Macht liegt beim Hohen Rat, der aus Vertretern der großen Linien (val) besteht:
- Gilgar: Linien val Harıs, val Gılyam, val Dəvlun.
- Garag: Linien val Vzanır, val Lobadzə.
- Katamar: Linie val Vardani.
- Onachistan: Linie val Bektazan.
Ein besonderes Rechtsmerkmal ist der Status çırzanə („verblassend“). Er kennzeichnet Linien, deren ursprünglicher „Ernannter“ verstorben ist und die keinen neuen Imperator mehr stellen können, bis sie reaktiviert werden.
Staatsoberhaupt
Der Velyarat (Vekil-i Mutlak) wird alle fünf Jahre gewählt. Er ersetzt den Imperator in der Ausübung der Staatsgewalt, darf jedoch keine neuen Linien schaffen. Die Ernennung eines neuen Imperators erfordert die Zustimmung von drei der vier Distrikte, wobei die Zustimmung Gilgars obligatorisch ist.
Kultur und Gesellschaft
Sprache
Die drullische Sprache (drullənəx) nutzt ein latinisiertes Alphabet mit 7 Vokalen und 31 Konsonanten/Affrikaten. Typisch sind Konsonantencluster wie in Gılgmazgha.
Religion
Die Gesellschaft ist religiös vielfältig und seit dem 19. Jahrhundert laizistisch geprägt:
- Konfessionslos: 29%
- Tempelkult (traditionell): 23%
- Islam: 21% (überwiegend Aleviten)
- Christentum: 20% (Eykirisch-orthodox)
- Judentum: 6%
Wirtschaft
Wichtigste Wirtschaftszweige sind Metallwaren, Textilien und Werkzeuge. Historisch sicherte sich Drull durch Stützpunkte in Antica (z. B. Port Vzanır) Zugang zu den westlichen Märkten, um die isfahnische Dominanz zu umgehen.