NAPRED
| Напред - NAPRED | |
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| Sitz | Vinaši, Severanien |
| Generalsekretärin | Snežana Jelić |
| Parteiforum | NAPRED Forum |
Die NAPRED (Nacionalni Preporod, übersetzt Nationale Wiedergeburt) ist eine Volkspartei in der Severanien. Sie formierte sich aus dem autoritär-nationalistische Flügel der früheren Narodna Stranka Vesterana bzw. im Juli 2008 erneut aus deren Nachfolgepartei Jedinstvo.
Der Gründungsmoment war kein sozialistischer, aber ein Versuch, den autoritär-nationalistischen Impuls der Jedinstvo in ein nationalistisches, aber zugleich ordnungspolitisch stabiles Konzept zu überführen.
Ziele der Partei
Die NAPRED kämpft laut Progamm "mit friedlichen und demokratischen Mitteln für die Einheit der staranischen Völker und die Schaffung eines einheitlichen, unabhängigen und homogenen staranischen Staates, welcher der sozialen Gleichheit und der Bewahrung der nationalen Traditionen verpflichtet ist". Trotz inhaltlicher Übereinstimmungen mit der Jedinstvo ist die NAPRED in der Vergangenheit als deutlich konservativer in gesellschaftspolitischen Fragen einzuordnen.
Nach dem überraschenden Ausscheiden des damals frisch gewählten Bundespräsidenten Aleksandar Ćetković in 2020, welcher kurz nach der Wahl zur Domovina wechselte, veränderte sich einige bisherige Jedinstvo-nahe Position der Partei und führte zu neuen Entwicklungen und Lagern in der Partei.
Die per se als Falken bekannten Radovan Radenković und Nikola Mihajlov übernahmen danach zusammen mit Dušan Rajić wieder die internen Machtstrukturen der Partei. Seit 2023 wuchs ein Lager um die Vesteranerin Snežana Jelić und die Pelagonin Petja Radeva mit einer Agenda stärkeren nationalistischen der Aufrüstung und Abschottung. Der Mitgründer und langjährige Parteichef der NAPRED Mihajlov verließ 2024 nach einem Streit mit dem neuen Lager über die Interpretation der Wahlergebnisse die NAPRED und wechselte zur Domovina.
Die NAPRED verfolgt seitdem einen Kurs, der noch stärker traditionelle Werte wie Familie, Kultur, Religion und Sprache hervorhebt, verbunden mit einer starken Ablehnung von Globalisierung und äußerer Einflussnahme. NAPRED fordert eine autoritativ geprägte Staatsführung, den Ausbau von Polizei, Militär und Grenzschutz sowie eine protektionistische Wirtschaftspolitik zugunsten heimischer Unternehmen. Bildung soll patriotische Werte und nationale Geschichte vermitteln. Außenpolitisch setzt sich die Partei für eine strikt souveräne Linie ein, die nur Partnerschaften erlaubt, die „dem Land nützen“. Sozialpatriotische Akzente wie Respekt für Veteranen und soziale Gerechtigkeit für das Volk sollen dabei breitere Wählerschichten ansprechen.
Triviales
Die Abkürzung NAPRED entspricht dem severostaranischen Wort Vorwärts.
