Josip Olić
| Josip Olić | |
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| Geboren | 26. Juli 1959 in Adrina (Kaysteran) (66 Jahre alt) |
| Wohnort | Adrina (Severanien) |
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9. Präsident Severaniens
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| Vorgänger | Nataša Jović |
| Nachfolger | Radovan Radenković |
Josip Olić (* 26. Juli 1959 in Adrina, Republik Kaysteran) ist ein severanischer Diplomat und Politiker. Er war der letzte Präsident des unabhängigen Kaysterans sowie der 9. Präsident der Severaniens. Nach einer langjährigen politischen Abstinenz kehrte er 2023 in die Bundespolitik zurück.
Leben und Beruf
Olić absolvierte ein Studium der Zahnmedizin und war vor seinem Eintritt in die Politik als Zahnarzt in seiner Geburtsstadt Adrina tätig. Nach seinem vorläufigen Rückzug aus der Politik im Jahr 2009 nahm er seine Tätigkeit in seiner Praxis in Adrina wieder auf.
Olić ist Vater von zwei Kindern, Ante und Marija. Seit 2018 ist er geschieden.
Im April 2008 erlitt er bei einem schweren Verkehrsunfall in Duranje lebensgefährliche Verletzungen und lag mehrere Tage im Koma.
Politische Karriere
Anfänge in Kaysteran
Olić war Gründungsmitglied der Socijalna Alijansa (SocA), einer sozial-liberalen Partei in Kaysteran, in der er dem linken Flügel zugerechnet wurde. Im Januar 2008 stieg er nach dem Rücktritt Vjekoslav Brockovićs unter Präsident Petar Spasić zum Vizepräsidenten auf.
Er gewann im Januar 2009 die Präsidentenwahl der Republik Kaysteran. In dieser Funktion galt er als einer der maßgeblichen Wegbereiter und Befürworter des Beitritts Kaysterans zu Severanien nach dem Bürgerkrieg. Mit dem Vollzug der Integration endete seine Amtszeit als Staatsoberhaupt des unabhängigen Kaysterans im Februar 2009.
Präsident Severaniens und Rückzug
Am 20. Mai 2009 wurde Olić zum 9. Präsidenten Severaniens gewählt. Er amtierte bis zum 2. November 2009. Trotz seiner Rolle beim Zusammenschluss der Staaten distanzierte er sich zunehmend von der politischen Entwicklung Severaniens. Olić kritisierte die aus seiner Sicht zu radikal-sozialistische Ausrichtung Severaniens sowie die Vernachlässigung spezifisch kaysteranischer Interessen. Die späteren Präsidentschaften von Pipić, Ivanković und Vukan bestärkten ihn in seiner Ansicht, dass das Land eine falsche Richtung eingeschlagen habe, woraufhin er sich vollständig ins Privatleben zurückzog.
Rückkehr in die Politik (seit 2023)
Erst im Jahr 2023 sah Olić durch politische Veränderungen in Kaysteran die Grundlage für ein Comeback gegeben. Er schloss sich der liberalen Partei PROGRES an und trat als Verteidigungsminister in das Kabinett der Bundespräsidentin Jasmina Bajramović ein.
International trat er 2023 als Sondergesandter der Intesa Cordiale in Erscheinung. Er vertrat die Organisation unter anderem bei der ersten Friedenskonferenz in Eulenthal nach dem Ratelonkrieg, die jedoch ohne greifbares Ergebnis blieb.
Bei der Präsidentschaftswahl 2025 trat Olić als Kandidat an, unterlag jedoch in einer knappen Entscheidung gegen Tomislav Batić. Er ist seit dem jedoch wieder Mitglied der Bundesversammlung und seit Februar 2026 Präsident ebendieser.
Politische Einordnung
Olić gilt als politische Person, dem eine hohe Nahbarkeit und rhetorisches Geschick nachgesagt werden. Während er zu Beginn seiner Karriere eher links positioniert war, prägt ihn heute ein deutlich liberaleres Profil, gepaart mit einer kritischen Haltung gegenüber zentralistischen und sozialistischen Tendenzen.