Nikodim III.
| Nikodim III. Petrović | |
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| Geboren | 14. September 1934 in Prašovo (Vesteran) (91 Jahre alt) |
| Wohnort | Vinasy (Severanien) |
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Patriarch der Vesteranisch-Orthodoxen Kirche
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| Vorgänger | Lazar |
Nikodim III. (kyrillisch: Никодим III; bürgerlich Miloš Petrović, kyrillisch: Милош Петровић); * 14. September 1934 in Prašovo, Vesteran) ist seit dem 7. Februar 2026 Patriarch der Vesteranisch-Orthodoxe Kirche. Zuvor war er über drei Jahrzehnte Metropolit und Erzbischof von Prašovo. Mit seiner Wahl zum Patriarchen wurde er zum geistlichen Oberhaupt der autokephalen Kirche in Vesteran, Kaysteran, Aressinien, Pelagonien sowie der severanischen Diaspora.
Leben und Werdegang
Miloš Petrović wurde 1934 in Prašovo geboren. Nach dem Besuch kirchlicher Schulen trat er bereits in jungen Jahren in das Kloster Sveti Sava ein, wo er die Mönchsgelübde ablegte und den Ordensnamen Nikodim annahm. Er studierte orthodoxe Theologie in Vinasy und später Kirchenrecht sowie Patristik an mehreren theologischen Hochschulen der orthodoxen Welt. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Dozent und später als Abt verschiedener Klöster tätig.
1989 wurde Nikodim zum Bischof geweiht. Im Jahr 1994 erfolgte seine Ernennung zum Metropoliten und Erzbischof von Prašovo. Während seiner Amtszeit setzte er sich insbesondere für die Restaurierung historischer Klöster, die Ausbildung des Klerus und die Wiederbelebung kirchlicher Traditionen ein.
Patriarchat
Nach dem Tod von Patriarch Lazar am 31. Oktober 2025 trat der Heilige Synod zur Wahl eines Nachfolgers zusammen. Am 7. Februar 2026 wurde Nikodim als Kandidat der Mehrheit der Metropoliten und Bischöfe zum neuen Patriarchen gewählt. Als Patriarch trägt er den offiziellen Titel „Seine Seligkeit Nikodim III., Patriarch von Vinasy und Vesteran“.
Als Patriarch ist er Vorsitzender des Heiligen Synods und vertritt die Vesteranisch-Orthodoxe Kirche gegenüber Staat, Gesellschaft und anderen Kirchen.
Theologische Positionen
Nikodim III. gilt als konservativer Theologe und Vertreter der traditionellen Orthodoxie. In seinen Predigten hebt er regelmäßig die Bedeutung von Liturgie, Gebet und klösterlichem Leben hervor. Gleichzeitig befürwortet er den Dialog mit anderen christlichen Kirchen, sofern die Lehre der Orthodoxie gewahrt bleibt.
Besondere Aufmerksamkeit widmet er der Rolle der Kirche als Bewahrerin der vesteranischen Kultur und Geschichte.