Liste der Herrscher Vesterans
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Großfürstentum Vesteran (1171–1624)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Vuk I. | ab 1171 | Nach kurzlebigen Staatsbildungen stellte Großfürst Vuk der Schreckliche die vesteranische Einheit her. Seit dieser Zeit ist der Wolf das Wappentier Vesterans. In der späteren Geschichtsschreibung gilt Vuk als Begründer der vesteranischen Staatlichkeit und als erster Großfürst eines geeinten Vesteran. | ||
| 2 | Vuk II. | Ende 12. Jh. | Vuk II. gilt in der Überlieferung als unmittelbarer Nachfolger Vuks des Schrecklichen. Seine Herrschaft stand im Zeichen der Sicherung der von seinem Vorgänger geschaffenen Einheit. Mehrere regionale Fürstenhäuser erkannten die großfürstliche Oberhoheit nur widerwillig an, sodass die frühe Ordnung Vesterans weiterhin stark militärisch gestützt blieb. | ||
| 3 | Lazar I. | frühes 13. Jh. | Unter Lazar I. stabilisierte sich das Großfürstentum als dauerhafte Herrschaftsordnung. Die großfürstliche Residenz in Bergerac gewann an Bedeutung, während die Vesteranisch-Orthodoxe Kirche zunehmend zu einem Träger vesteranischer Identität wurde. | ||
| 4 | Mihajlo I. | 13. Jh. | Mihajlo I. wird traditionell mit der Festigung der großfürstlichen Verwaltung und der Bestätigung kirchlicher Besitzungen verbunden. In späteren Chroniken erscheint seine Herrschaft als vergleichsweise ruhige Phase nach den inneren Kämpfen der Gründungszeit. | ||
| 5 | Nikola I. | 14. Jh. | Während der Herrschaft Nikola I. wuchs der Einfluss regionaler Adelshäuser. Das Großfürstentum blieb formal geeint, doch gewannen Landschaften wie Bechtograd, Prašovo und die südlichen Küstengebiete größere Eigenständigkeit. | ||
| 6 | Miroljub I. | spätes 14. Jh. | Mit Miroljub I. trat das Haus Sestić stärker in den Vordergrund der vesteranischen Politik. Seine Herrschaft markierte den Übergang von der frühen großfürstlichen Einigungsordnung zu einer stärker ständisch geprägten Monarchie. | ||
| 7 | Miroljub II. | 15. Jh. | Miroljub II. versuchte, die Macht der regionalen Fürstenhäuser einzudämmen und die großfürstliche Autorität in der Severtiefebene zu erneuern. Seine Erfolge blieben begrenzt, da Vesteran zunehmend in die Machtkämpfe benachbarter Reiche hineingezogen wurde. | ||
| 8 | Miroljub III. | 15. Jh. | Unter Miroljub III. verschärfte sich die außenpolitische Lage Vesterans. Kyrolonien und das drullisch-kayische Imperium rangen um Einfluss auf das Land. Zugleich nahm die wirtschaftliche Belastung durch Abgaben, Söldnerheere und regionale Fehden zu. | ||
| 9 | Miroljub IV. | bis 1591 | Miroljub IV. war der letzte souveräne Großfürst Vesterans. Nach dem 30-jährigen Balkankrieg musste er im Friedensschluss von Vinaši die kyrolonische Oberhoheit anerkennen. Das Großfürstentum blieb jedoch als abhängige Herrschaftsform innerhalb des kyrolonischen Reiches bestehen. | ||
| 10 | Miroljub V. | 1591 — 1623 |
Als letzter Großfürst aus dem Haus Sestić wurde Miroljub V. von den kyrolonischen Besatzern als Kind auf den Thron gesetzt und zeitlebens deren Marionette. Nach dem weitgehenden Abzug Kyroloniens blieb er schutzlos im Palast von Vinaši zurück, der am 13. September 1623 von der aufgebrachten Bürgerschaft gestürmt wurde. Miroljub V., seine Familie und sein Hofstaat wurden getötet; die alte großfürstliche Ordnung endete damit gewaltsam. |
Zarenreich Vesteran (1624–1897)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Radovan I. | 1624 — 1656 |
Bei der Wiederherstellung der Ordnung im früheren Großfürstentum mithilfe von Söldnern wurde Radovan Mihajlović, der den vereinten Adel hinter sich versammeln konnte, zum neuen starken Mann Vesterans. Anfang 1624 ließ er sich in einer prunkvollen Zeremonie zum Großfürsten krönen. Später führte er den Titel eines Zaren und Imperators und begründete damit das Zarenreich Vesteran. In der vesteranischen Geschichtsschreibung gilt er als zweiter Staatsgründer nach Vuk dem Schrecklichen. | ||
| 2 | Radovan II. | 1656 — 1701 |
Radovan II. übernahm ein gefestigtes, aber noch junges Zarenreich. Seine Herrschaft gilt als Phase der Konsolidierung der radovanischen Ordnung. Der Hof in Vinaši wurde zum Zentrum der zarenzeitlichen Verwaltung, während die alten Fürstenhäuser stärker an die Krone gebunden wurden. Da Radovan II. keine männlichen Nachkommen hinterließ, gewann die mit Imperia verbundene weibliche Linie des Hauses Mihajlović entscheidende Bedeutung. Mit seinem Tod ging der Thron an die Linie Jagonburg-Mihajlović über. | ||
| 3 | Petar I. | 1701 — 1722 |
Als Ehemann der Nichte Radovans II., Oljana, und Bruder des imperianischen Kaisers wurde Petar I. Zar von Vesteran und begründete die Linie Jagonburg-Mihajlović. Der Thronwechsel band Vesteran dynastisch eng an Imperia, ohne das Zarenreich zunächst vollständig aufzuheben. In seiner Regierungszeit begann die schrittweise imperianische Durchdringung des vesteranischen Hofes und der Verwaltung. | ||
| 4 | Petar II. | 1722 — 1738 |
Unter dem greisen Petar II. kam es zu schweren inneren Unruhen gegen die wachsende imperianische Einflussnahme. 1733 marschierten imperianische Truppen auf Ersuchen des Zaren zur Niederschlagung eines Aufstandes ein. Spätestens seit Ende des Jahres war das Zarenreich nicht mehr souverän. Von nun an fielen alle wichtigen Entscheidungen nur noch in Rücksprache mit Mixoxa. | ||
| 5 | Šćepan I. | 1738 — 1764 |
Šćepan I. regierte als erster Zar Vesterans, dessen Herrschaft vollständig unter imperianischer Oberhoheit stand. Die äußere Politik und militärische Ordnung wurden faktisch von Imperia bestimmt, während der Zar vor allem die innere Ordnung, das Hofzeremoniell und die kirchliche Patronage wahrte. | ||
| 6 | Milan I. | 1764 — 1798 |
Milan I. gilt als vermittelnder Herrscher zwischen vesteranischem Adel und imperianischer Zentralgewalt. Seine Regierung war von Verwaltungsreformen, wachsender Steuerlast und zunehmenden Spannungen zwischen lokalen Eliten und imperianischen Vertretern geprägt. Unter ihm verstärkte sich die Einbindung des Zarenhofes in die imperianische Reichsordnung, ohne dass die zarenzeitliche Form der Herrschaft bereits aufgehoben wurde. | ||
| 7 | Šćepan II. | 1798 — 1831 |
Während der Herrschaft Šćepans II. veränderte sich die soziale Ordnung Vesterans spürbar. In den Städten entstanden neue bürgerliche Schichten, während auf dem Land ständische Abhängigkeiten fortbestanden. Monarchistische Chroniken beschrieben ihn als frommen, aber politisch schwachen Zaren. | ||
| 8 | Petar III. | 1831 — 1858 |
Petar III. regierte in einer Zeit wachsender nationaler und sozialer Spannungen. Republikanische und separatistische Strömungen gewannen vor allem in den Städten an Einfluss. Die tatsächliche Macht des Zarenhofes nahm weiter ab, während imperianische Verwaltungsbeamte und Militärberater immer stärker in die Regierung eingriffen. | ||
| 9 | Milan II. | 1858 — 1873 |
Milan II. war der Vater Šćepans III. und der vorletzte vesteranische Zar aus dem Haus Jagonburg-Mihajlović. Seine Herrschaft fiel in die Endphase der alten zarenzeitlichen Ordnung. Am orthodoxen Weihnachtstag, dem 6. Januar 1873, fiel Milan II. einem anarchistischen Bombenattentat zum Opfer. | ||
| 10 | Šćepan III. | 1873 — 1876 |
Šćepan III. war der letzte vesteranische Zar aus dem Haus Jagonburg-Mihajlović. Nach der Ermordung seines Vaters Milan II. wurde er nur wenige Tage nach seinem elften Geburtstag gekrönt. Wegen seiner Minderjährigkeit und seiner schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führte ein Regentschaftsrat die Regierungsgeschäfte. Sein Tod am 19. Mai 1876 unter mysteriösen Umständen beendete die unmittelbare männliche Zarenlinie. | ||
| 11 | Dragutin Petrović | 1876 — 1897 |
Nach dem Tod Šćepans III. beugte sich die vesteranische Aristokratie dem militärischen und politischen Druck Imperias und übertrug die Thronfolge auf den imperianischen Kaiser. Dieser ernannte Dragutin Petrović zum Generalgouverneur und ließ seine Herrschaftsrechte in Vesteran durch ihn wahrnehmen. Unter Petrović wurde 1878 die Leibeigenschaft der Bauern aufgehoben. Seine Reformen bereiteten die Umwandlung des Zarenreiches in das Königreich Vesteran vor. |
Königreich Vesteran unter imperianischer Oberhoheit (1897–2000)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Dragutin Petrović | 1897 — 1911 |
1897 erhielt Vesteran eine eigene Verfassung und wurde zum Königreich. Dragutin Petrović blieb Generalgouverneur und faktisches Staatsoberhaupt im Namen des imperianischen Kaisers. Unter seiner Verwaltung entstand eine neue, straff organisierte Staats- und Verwaltungsstruktur. Seine Amtszeit endete mit seiner Ermordung durch Separatisten 1911 in Bergerac. | ||
| 2 | Kaiser Imperias | 1911 — 1936 |
Nach der Ermordung Petrovićs wurde kein gleichrangiger Generalgouverneur mehr als faktisches Staatsoberhaupt eingesetzt. Der imperianische Kaiser nahm die vesteranische Königswürde fortan unmittelbarer wahr. 1913 wurde die engere Bindung durch die staatliche Realunion zwischen Imperia und Vesteran weiter verfestigt. Vesteran blieb ein Königreich mit eigener Verfassung und Verwaltung, war politisch jedoch eng an die imperianische Zentralgewalt gebunden. | ||
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Amt nicht besetzt | 1936 — 1940 |
Anfang 1936 marschierte Chinopien, Kriegsgegner Imperias, in Vesteran ein und hielt das Land bis 1940 besetzt. Es kam zum Partisanenkrieg, in dem Vesteraner gegen Chinopier, Separatisten gegen Imperianer sowie Monarchisten gegen Kommunisten kämpften. | ||
| 3 | Kaiser Imperias | 1940 — 2000 |
Nach dem Ende der chinopischen Besatzung wurde Vesteran wieder in die imperianische Ordnung eingegliedert. Der Kaiser Imperias blieb als König von Vesteran Staatsoberhaupt. Nach 1948 und besonders nach der Verfassungsänderung von 1988 verfügte Vesteran über weitreichende innere Autonomie, blieb aber monarchisch und staatsrechtlich an Imperia gebunden. Die Monarchie endete 2000 mit der Ausrufung der Republik Vesteran. |
Republik Vesteran und Zeit in Ratelon seit 2000
➔ Siehe auch: Liste der Staatsoberhäupter der Republik Vesteran
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Republik Vesteran | 2000 — 2002 |
Als Reaktion auf den bevorstehenden Anschluss Imperias an die Demokratische Union Ratelon erklärte sich Vesteran am 22. März 2000 für unabhängig und proklamierte die Republik. Nach Unregelmäßigkeiten bei der Wahl des sozialistischen Ministerpräsidenten Slobodan Vujević kam es am 28. Juni 2000 zum Vesteranischen Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und den Anhängern des rechtsgerichteten Generals Miloš Radenković. Nach einer Intervention des Drullischen Imperiums und späterer Unterstützung durch ratelonische Polizeikräfte wurde die staatliche Ordnung schrittweise wiederhergestellt. | ||
| 2 | Vesteran als Unionsland Ratelons | 2002 — 2003 |
Am 19. Januar 2002 erklärte eine neue Verfassung die Republik Vesteran zum Unionsland der Demokratischen Union Ratelon. Erster demokratisch gewählter Ministerpräsident wurde Vuk Drašković. Die Zeit als Unionsland blieb kurz und endete mit der späteren Lösung Vesterans aus der ratelonischen Ordnung. | ||
| 3 | Republik Vesteran | seit 2003 | Nach der Lösung aus Ratelon wurde Vesteran erneut eigenständig und schloss sich später mit Aressinien und Pelagonien zur Föderativen Republik Severanien zusammen. Seither besteht Vesteran als Republik beziehungsweise Teilrepublik innerhalb der severanischen Staatsordnung fort. |
Dynastische Anspruchsträger nach 1876
Nach dem Tod Šćepans III. erlosch die unmittelbare männliche Zarenlinie des Hauses Jagonburg-Mihajlović. Die dynastische Linie bestand jedoch über seine ältere Schwester Jelisaveta fort. Ihr Sohn Dušan I. wurde nach 1876 zum wichtigsten Träger des vesteranischen Thronanspruchs, gelangte jedoch nicht auf den Thron, da die vesteranische Aristokratie unter imperianischem Druck die Herrschaftsrechte auf den Kaiser Imperias übertrug.
Die späteren Thronanwärter des Hauses Jagonburg-Mihajlović, darunter Dušan III., leiteten ihren Anspruch aus dieser Linie ab.
Legende
| Wappen | Name | |
|---|---|---|
| Vuković | ||
| Sestić | ||
| Mihajlović | ||
| Jagonburg-Mihajlović | ||
| Jagonburg |
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