Liste der Staatsoberhäupter der Republik Vesteran
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Vesteran als Unionsland Ratelons (2000–2003)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Slobodan Vujević |
2000 | Offiziell bereits Unionsland Ratelons war Vujević Ministerpräsident der einseitig für unabhängig proklamierten Republik Vesteran und Führer der Sozialisten. Er regierte nur wenige Monate, bevor seine Regierung zur Bürgerkriegspartei wurde. Seine Amtszeit endete mit der Besetzung Vesterans durch das Drullische Imperium. | ||
| Bürgerkrieg und Besatzung |
2000 — 2002 |
Während des vesteranischen Bürgerkriegs zwischen den Sozialisten und den Anhängern des rechtsgerichteten Militärs Miloš Radenković und der nachfolgenden Besatzung durch das Drullische Imperium war das Amt des Ministerpräsidenten nicht besetzt. | |||
| 2 | Vuk Drašković |
Januar 2002 — Januar 2003 |
Vuk Drašković wurde als Mitglied der Liberalen Partei Ratelons (LPR) der erste Ministerpräsident des ratelonischen Unionslandes Republik Vesteran. Auch wenn Vesteran unter ratelonischer Herrschaft nur teilweise souverän war, war Drašković das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt Vesterans der Geschichte. | ||
| 3 | Marija Elkativa RVP |
Januar 2003 | Nach dem plötzlichen Tod von Vuk Drašković wurde Marija Elkativa von der Ratelonischen Volkspartei zur vesteranischen Ministerpräsidentin gewählt. Sie konnte sich nur einen Monat im Amt halten. | ||
| 4 | Rincewind Mason Bündnis02 |
Februar 2003 — Juli 2003 |
Der spätere ratelonische Unionspräsident Rincewind Mason war Angehöriger der imperianischen Minderheit in Portograd (vormals: Port Viktoria) und wurde als Mitglied des Bündnis 02 Ministerpräsident Vesterans und Nachfolger von Marija Elkativa. In seine Amtszeit fällt das regionale Erstarken der Vesteranischen Volkspartei. | ||
| 5 | Vojislav Mihajlović |
Juli 2003 — November 2003 |
Vojislav Mihajlović war erster Ministerpräsident der Vesteranischen Volkspartei. In seine Amtszeit fiel die Wiedereinführung der Nationalversammlung (Narodna skupština). Mihajlović förderte die Verwendung der vesteranischen Sprache und führte sie als offizielle Amts- und Verwaltungssprache anstelle des Imperianischen ein. Aus dem Amt des Ministerpräsidenten wurde das des Premierministers (Premijer). | ||
| 6 | Dragan Stanković |
November 2003 — 9. Dezember 2003 |
Dragan Stanković übernahm als Jedinstvo-Generalsekretär das Amt des Premierministers von Mihajlović, der nicht erneut kandidierte. Unter Stanković wurde die bereits vorbereitete Sezession Vesterans von Ratelon vollzogen. |
Republik Vesteran (2003–2004)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Dragan Stanković |
9. Dezember 2003 — 3. Juni 2004 |
Dragan Stanković war erster Premierminister der unabhängigen Republik Vesteran. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörte die Sicherung der internationalen Anerkennung der jungen Republik. Er wurde in Abwesenheit vom ratelonischen Unionsgericht wegen Hochverrats zu einer Haftstrafe verurteilt. Zum Ende seiner Amtszeit hatte Stanković mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er starb im Amt am 3. Juni 2004. Zu seinen Ehren wurde der Platz der Republik in Trg Dragana Stankovića umbenannt. | ||
| 2 | Vojislav Mihajlović |
Juli 2004 — September 2004 |
Vojislav Mihajlović übernahm das Amt des Premierministers nach dessen Tod erneut von Dragan Stanković. Die von seinem Vorgänger zusammen mit dem aressinopelagonischen Präsidenten Mihajlo Pupin ausgehandelte Vereinigung der Republiken und Gründung der Föderativen Republik Severanien vollendete Vojislav Mihajlović. |
Republik Vesteran als Teilrepublik Severaniens (seit 2004)
| Nr. | Portrait | Amtsträger | Amtszeit | Beschreibung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Vojislav Mihajlović |
September 2004 — Oktober 2004 |
Vojislav Mihajlović war erster Präsident der severanischen Teilrepublik Vesteran. Seine Amtszeit war geprägt von der Konsolidierung des vesteranischen Rechtes und Eingliederung in die severanische Föderation. | ||
| 2 | Nikolaj Ristić |
Oktober 2004 — 21. Februar 2005 |
Nikolaj Ristić war voriger Informationsminister der Republik Vesteran und Innenminister der Föderativen Republik Severanien. Zuvor wurde er als Liedermacher und Aktivist der Unabhängigkeitsbewegung bekannt. | ||
| Amt abgeschafft | 4. Dezember 2005 — 1. März 2007 |
In der Zeit der zentralistischen Republik Severanien wurden die Teilrepubliken aufgelöst. Die Republik Vesteran existierte in dieser Zeit nicht. | |||
| 3 | Slobodan Tesla |
29. März 2008 — 27. Mai 2008 |
Nach Rekonstituierung der Föderativen Republik Severanien stand Vesteran zunächst unter Bundesexekution. Als erster Premierminister nach der Wiederherstellung der Teilrepublik wurde am 29. März 2008 Slobodan Tesla gewählt. In seiner kurzen Amtszeit gab sich Vesteran eine neue Verfassung. Wenig später wechselte Tesla auf die Bundesebene und wurde Präsident Severaniens. | ||
| 4 | Radovan Radenković |
27. Mai 2008 — 19. Dezember 2008 |
Mit Radovan Radenković übernahm erstmals ein Vertreter der NAPRED das Amt des vesteranischen Premiers. Seine erste Amtszeit fiel in die frühe Phase der wiederhergestellten föderalen Ordnung nach der Rekonstituierung Severaniens. Radenković profilierte sich bereits damals mit sicherheits- und ordnungspolitischen Positionen sowie einer stärkeren Betonung vesteranischer Eigeninteressen innerhalb der Föderation. | ||
| 5 | Bogdan Savić |
19. Dezember 2008 — 4. Juni 2009 |
Bogdan Savić übernahm das Amt nach der ersten Amtszeit Radovan Radenkovićs. Seine Regierung stand für eine Rückkehr der Jedinstvo an die Spitze der vesteranischen Landespolitik. In seiner Amtszeit engagierte er sich insbesondere für den Aufbau des vesteranischen Sozialsystems und bereitete damit die sozialpolitischen Reformen seiner Nachfolgerin Nataša Jović vor. | ||
| 6 | Nataša Jović |
4. Juni 2009 — 28. August 2010 |
Unter Nataša Jović wurde der Ausbau des vesteranischen Sozialsystems fortgesetzt. In ihre Regierungszeit fielen eine Bildungsreform sowie der Beschluss eines neuen Arbeitsgesetzes und des Gesetzes über die Nationalpolizei. | ||
| 7 | Radovan Radenković |
28. August 2010 — 11. Mai 2012 |
In seiner zweiten Amtszeit kehrte Radovan Radenković an die Spitze der vesteranischen Regierung zurück. In diese Zeit fielen die Unruhen in der benachbarten Teilrepublik Kaysteran während der Präsidentschaft Ripin Pipićs. Radenković sicherte die Grenzen und mobilisierte Polizeimilizen. Er sympathisierte offen mit monarchistischen Kräften und der Wiedereinführung der Monarchie unter Zar Dušan. | ||
| 8 | Herta Markiević |
11. Mai 2012 — 8. Juli 2014 |
Markiević profilierte sich in ihrer ersten Amtszeit als streitbare Vertreterin vesteranischer Interessen und kritisierte wiederholt die Bundespolitik sowie die versuchte Einflussnahme Ratelons. Ihre Amtszeit war geprägt von föderalem Selbstbewusstsein und dem Eintreten für friedliche Konfliktlösungen. Aus gesundheitlichen Gründen trat sie 2014 zurück und verzichtete auf eine angedachte Kandidatur für das Präsidentenamt. | ||
| 9 | Boris Stanković |
8. November 2015 — 27. April 2016 |
Mit Boris Stanković trat der Bruder des verstorbenen ehemaligen Premiers Dragan Stanković das Amt an. Seine Schwerpunkte lagen in der Förderung des Tourismus und der Wissenschaft, insbesondere auch in der Weiterentwicklung der Nuklearforschung. | ||
| 10 | Herta Markiević |
27. April 2016 — 19. November 2016 |
Nach ihrer Amtszeit als Bundespräsidentin Severaniens zog sich Markiević wieder in die vesteranische Landespolitik zurück, um ein zweites Mal das Amt der Premierministerin anzustreben. Ihre kurze zweite Amtszeit war von der Rückkehr zu landespolitischen Themen und dem Versuch geprägt, die konservativ-föderalistische Position der NSS in Vesteran neu zu festigen. | ||
| 11 | Radovan Radenković |
19. November 2016 — 1. Oktober 2023 |
Mit seiner dritten Amtszeit wurde Radovan Radenković zur dominierenden Figur der vesteranischen Landespolitik. Er setzte erneut auf eine sicherheits- und ordnungspolitisch geprägte Agenda, den Ausbau staatlicher Handlungsfähigkeit und eine stärkere Betonung vesteranischer Eigeninteressen innerhalb Severaniens. Daneben förderte er industrie- und technologiepolitische Projekte, darunter Rüstungs- und Nuklearvorhaben, und blieb ein wichtiger Vertreter des monarchistisch-nationalen Flügels der NAPRED. Seine lange Regierungszeit endete 2023 mit dem Machtwechsel zu Boris Stanković. | ||
| 12 | Boris Stanković |
1. Oktober 2023 — 20. April 2024 |
Die zweite Amtszeit Boris Stanković war geprägt von einer Politik der „ruhigen Hand“. Stanković, der zuvor Präsident der Bundesversammlung gewesen war, kehrte im Oktober 2023 noch einmal an die Spitze der vesteranischen Landesregierung zurück. Am Ende seiner Amtszeit strengte die PROGRES unter Federführung von Václav Dubel-Hačač ein Amtsenthebungsverfahren gegen Stanković an, das zu Neuwahlen führte. | ||
| 13 | Herta Markiević |
23. Mai 2024 — 7. November 2024 |
Herta Markiević kehrte 2024 ein drittes Mal an die Spitze der vesteranischen Regierung zurück. Ihre kurze Amtszeit stand im Zeichen der politischen Neuordnung nach dem Ende der langen Ära Radenković und der Übergangsregierung Stanković. Markiević versuchte, Domovina wieder als eigenständige föderalistische Kraft in Vesteran zu profilieren und knüpfte dabei an ihr früheres Eintreten für vesteranische Selbstbehauptung, regionale Interessen und eine zurückhaltende Bundespolitik an. | ||
| 14 | Goran Kovač |
7. November 2024 — 2. November 2025 |
Mit Goran Kovač übernahm erstmals ein Vertreter der PROGRES die Führung der vesteranischen Regierung. Seine Amtszeit markierte einen Bruch mit den zuvor dominierenden konservativen, nationalen und sozialistischen Kräften. Kovač stand für eine stärker rechtsstaatlich, institutionell und reformpolitisch ausgerichtete Landespolitik. Im Mittelpunkt standen die Stabilisierung der Verwaltung nach den häufigen Regierungswechseln, eine modernere Ausrichtung der Landespolitik und die stärkere Einbindung Vesterans in die föderalen Strukturen Severaniens. | ||
| 15 | Snežana Jelić |
seit dem 2. November 2025 |
Snežana Jelić ist Generalsekretärin der Partei NAPRED und trat ihr Amt als Premierministerin von Vesteran am 2. November 2025 an. Sie setzt auf nationale Selbstbestimmung, innere Sicherheit und den Schutz traditioneller Werte. |
Legende
| Logo | Name | Ausrichtung | |
|---|---|---|---|
| Jedinstvo | sozialistisch | ||
| NAPRED | patriotisch | ||
| NSS / Domovina | konservativ | ||
| PROGRES | liberal-ökologisch | ||
| Vesteranische Volkspartei | Volksgruppenpartei | ||
| Sozialisten unter Slobodan Vujević | sozialistisch | ||
| Liberale Partei Ratelons | sozialliberal | ||
| Ratelonische Volkspartei | konservativ | ||
| Bündnis02 | grün |
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